Schwind-Foyer Wiener Staatsoper

Das Schwind-Foyer der Wiener Staatsoper verdankt seinen Namen den sechzehn Ölgemälden, die nach Kartons von Moritz von Schwind ausgeführt wurden. Die Gemälde, in denen die Einheit von Zweck und Geist gesucht und dargestellt wurde, zeigen Werke des Opernrepertoires sowie ein Konzertstück.

Das Schwind-Foyer blieb glücklicherweise von der Zerstörung durch den Bombentreffer 1945, der die Staatsoper schwer beschädigte, verschont. Jedoch kam es durch die zum Teil intensive Bewitterung dieses Bereiches der Bombenruine zu einer großflächigen Durchfeuchtung in den bemalten Zwickeln der Decke sowie an den vergoldeten Stuckprofilen. Dieser Umstand zeigt sich bis heute in den vorhandenen Salzbelastungen, welche optisch störend in Erscheinung treten und zudem zu einer immer weiteren Zerstörung des Malgrundes und des Stuckes samt seiner vergoldeten Bereiche führen.

Ziel der anstehenden Restaurierung ist nunmehr die Reduktion der Salzbelastung sowie die Konservierung und Retouche der bauzeitlichen Deckenmalereien sowie der Restaurierungen im Zuge des Wiederaufbaus der Wiener Staatsoper.