Ein alter, umgestürzter Grabstein im jüdischen Friedhof Währing, Foto: © Florian Prischl / Wikimedia


Für die geplante Renovierung eines Grabmals auf dem jüdischen Friedhof in Wien Währing sucht die österreichische Gesellschaft der Denkmalfreunde Ihre Unterstützung. Das Grabmal aus den 1880er Jahren ist bereits stark verfallen und von morschen Ästen zerstört. Die Denkmalfreunde wollen dem Verfall nicht zusehen und den Ausgang der bereits sehr lange andauernden Debatte (siehe Hintergrund) abwarten, sondern das geschichtlich wie bauhistorisch wertvolle Denkmal jetzt retten. Bitte unterstützen Sie uns dabei! Spendenkonto: IBAN: AT76 3200 0000 1180 0802 bei der Raiffeisenlandesbank NÖ-WIEN AG, Kennwort: Jüdischer Friedhof Währing.

Hintergrund
Der Jüdische Friedhof Währing (auch: Israelitischer Friedhof Währing) war nach seiner Eröffnung im Jahr 1784 die Hauptbegräbnisstätte der Israelitischen Kultusgemeinde in Wien. Neben dem Sankt Marxer Friedhof ist er der letzte erhaltene Friedhof Wiens im Stil des Biedermeier. Nach seiner Schließung in den 1880er Jahren und der teilweisen Zerstörung während der NS-Zeit ist der jüdische Friedhof heute geschlossen, da das vom Verfall bedrohte Areal sowohl von den Grabdenkmälern her als auch von der Bewachsung ein Sicherheitsrisiko für Besucher darstellt und damit zusammenhängende Haftungsfragen ungeklärt sind. Über die Sanierung des Friedhofes findet seit dem Jahr 2006 eine Debatte zwischen Politikern von Bundes- und Landesebene sowie Experten statt.

Ursprünglich gehörte das Gebiet des Friedhofes zum Wiener Vorort Währing. Nach Gebietsverschiebungen liegt der Friedhof heute trotz seines Namens nicht im 18. Wiener Gemeindebezirk Währing, sondern jenseits der Bezirksgrenze im 19. Bezirk Döbling. Der Eingang befindet sich in der Schrottenbachgasse 3.

Geplante Unterstützung der Denkmalfreunde
2019 Renovierung eines Grabmals
Veranschlagte Kosten: EUR 2.000

 

  

Schrottenbachgasse 3, 1180 Wien